Aktuelles

Am 13.03.2018 wurde im Bundesgesetzblatt die „Verordnung zur Änderung der Schweinepest-Verordnung und der Verordnung über die Jagdzeiten vom 7. März 2018“ veröffentlicht (BGBl. Jahrgang 2018 Teil I Nr. 8 vom 13.03.2018, S. 226 ff.). Die Verordnung tritt am 14.03.2018 in Kraft.
Mit Art. 2 der o. g. Verordnung wird eine ganzjährige Jagdzeit für Schwarzwild eingeführt, d.h. § 1 Abs. 1 Nr. 6 der Bundesjagdzeitenverordnung wird damit aufgehoben. § 1 Abs. 2 der Bundesjagdzeitenverordnung lautet von nun an wie folgt: „Vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Abs. 4 des Bundesjagdgesetzes darf die Jagd das ganze Jahr ausgeübt werden auf Schwarzwild, Wildkaninchen und Füchse. Näheres unter Wildtierportal

Wildtiere, bei denen Larven des Fuchsbandwurmes nachgewiesen werden können (Wildschwein und Biber) sind genussuntauglich und über die Tierkörperbeseitigungsanstalt zu entsorgen! Merkblatt hier!

Veranstaltungskalender 2018/19

Video mit Tipps zur Umstellung auf bleifreie Büchsengeschosse

Wichtige Information: Im Zeitraum vom 6. bis 22. Februar 2017 ist nach dem tschechischen Veterinärgesetz der Einsatz von Tierarzneimitteln mit antiparasitärer Wirkung bei freilebendem Schalenwild (Entwurmung) zulässig. Eine Liste der Bezirke und eine geographische Karte sind beigefügt.

Wir gehen davon aus, dass sich die tschechischen Veterinärvorschriften bezüglich des Einsatzes von Tierarzneimitteln nicht geändert haben, so dass nur bei Schalenwild außer Schwarzwild von einer möglichen Behandlung ausgegangen wird.

Die Abteilung Lebensmittelüberwachung des LRA LL (Wildursprungsmarken, Schadensausgleich, Papiertüten, etc.) befindet sich ab jetzt in der Justus-von-Liebig-Str. 12, 08191-129 1362!

Hier finden Sie die Fachvorträge vom Landesjägertag in Kulmbach

Hier findem Sie unter „Merkblatt“ die Abschußzahlen 2013/14 für die Hegegemeinschaften

Wildtiergerechter Zwischenfruchtanbau
Der Bayerische Jagdverband (BJV) hat aktiv an der Neugestaltung des KULAP mitgewirkt. Beispielsweise wurde die Maßnahme B36 „Winterbegrünung mit Wildsaaten“ aufgrund des großen Erfolgs der vom BJV initiierten Aktion „Wildtiergerechter Zwischenfruchtanbau“ erstmals in das KULAP aufgenommen. Mit Erfolg hat sich der BJV außerdem dafür eingesetzt, dass diejenigen Landwirte, die bisher die KULAP-Maßnahme A36 „Agrarökologische Ackernutzung“ (mehrjährige Blühflächen) beantragt hatten, bei Weiterführung dieser Maßnahme die Flächen im Jahr 2015 nicht neu einsäen müssen. Für diese 20 000 Hektar Blühflächen räumt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine Übergangsfrist bis zum Frühjahr 2016 ein. Ein Umbruch dieser Flächen in der sensiblen Zeit von Januar bis April 2014, wie er ursprünglich vorgesehen war, wäre für Bodenbrüter und Niederwild äußerst fatal gewesen!
Einige KULAP-Maßnahmen sind mit dem Greening kombinierbar, zum Beispiel der Zwischenfruchtanbau. Entscheidet sich der Landwirt gleichzeitig für die KULAP-Maßnahme B36 „Winterbegrünung mit Wildsaaten“, so bekommt er zwar nicht die volle Prämie von 120 Euro je Hektar, immerhin aber noch 45 Euro pro Hektar.
Die Übersicht informiert darüber, welche Maßnahmen es gibt.

Eine Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts zum Thema Unzuverlässigkeit eines Waffenbesitzers bei Schusswaffengebrauch unter Alkoholeinfluss finden Sie hier.

Ab 01.01.2014 wird die amtliche Fleischuntersuchung auf Trichinen zentral für den Landkreis Landsberg am Lech an der Trichinenuntersuchungsstelle Landsberg am Lech, Tierärzte Dres. Höfer und Dr. Sander, 86899 Landsberg am Lech, Münchener Str. 1, Tel.-Nr. 08191/4384 durchgeführt.

Gesundheitsstatus beim Feldhasen. Bitte unterstützen Sie das Projekt auch weiterhin, indem Sie beispielsweise Totfunde von Feldhasen an das LGL Oberschleißheim oder Erlangen einsenden bzw. dort anliefern. Die Untersuchungen sind für Sie kostenlos. Bei einem Versand bitten wir jedoch, die Versandkosten zu übernehmen. Dem Untersuchungsmaterial muss ein vollständig ausgefüllter Einsendeschein (Formular hier) beigelegt werden. Nach dem Abschluss der Untersuchungen wird Ihnen das Ergebnis vom LGL mitgeteilt. Wir bedanken uns schon jetzt für Ihr Engagement.

Abschussplanung für die Jahre 2013-2015
Der Landkreis Landsberg ist „grün“ – Ergebnis des 10. Forstlichen Gutachtens zur Situation der Waldverjüngung ist kaum zu toppen – Laubwald nimmt weiter deutlich zu. Mehr lesen Sie hier.

Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) vom 26.6.2012 gegen die Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft zeigt erste Auswirkungen: Einzelne Jagdgenossen haben sich direkt an Revierpächter mit der Aufforderung gewandt, die Jagd auf ihrem Gebiet zu unterlassen.
Anliegend dürfen wir Ihnen einen von unserem Rechtsausschuss erarbeiteten, kurzen Musterbrief übermitteln, mit dem die betroffenen Revierinhaber auf solcherlei Initiativen reagieren können. Außerdem gibt es zur rechtlichen Beurteilung eine Stellungnahme der Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Bayer. Jagdverbandes.
Bitte unterrichten Sie uns über Einzelfälle, in denen von einzelnen Eigentümern entsprechende Forderungen erhoben werden.
Wir haben die Vertreter der ArGe Jagdgenossenschaften im BBV und den Kreisobmann des BBV über unsere Position in dieser wichtigen Frage informiert und sie um Unterstützung gebeten. Ebenso wurde in diesem Sinne die Untere Jagdbehörde am LRA Landsberg in Kenntnis gesetzt.

Erntejagden – aber sicher:
Die Schwarzwildjagd in Mais- und Rapsfeldern gewinnt jahreszeitlich an besonderer Aktualität. Dabei ist nicht nur die Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften – Jagd, sondern ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit wichtig. Der beiliegende Aufsatz stellt anschaulich die wesentlichen Kriterien für eine gute Planung und professionelle Vorbereitung solcher Jagden dar. Wir bitten alle Veranstalter solcher Jagden  um besondere Beachtung.

Aufpassen beim Wildbretverkauf – ab 1. Juli gilt eine neue Informationspflicht! Nach der EU-Verordnung 931/2011 müssen ab 1. Juli 2012 auch Jäger, die ihr Wildbret an Gastronomie, Metzgereien oder Wildbrethändler abgeben, einen Nachweis auf lückenlose Rückverfolgbarkeit erbringen. Das heißt, der Jäger gilt nach dieser Verordnung als Lebensmittelunternehmer und muss anderen Lebensmittelunternehmern folgende Informationen liefern:
– Eine genaue Beschreibung des Lebensmittels, zum Beispiel „Rehwild in der Decke“
– Volumen und Menge, zum Beispiel „zwei Stück Rehwild in der Decke“ oder „30 kg Wildfleisch vom Schwarzwild“
– Name und Anschrift des Lieferanten
– Name und Anschrift des Abnehmers
– Einen Bezug zur Identifizierung der Partie, der Charge oder der Lieferung; das heißt die Lieferung muss eindeutig identifiziert werden können, z. B. durch einen Lieferschein
– das Lieferdatum
Ein Belegexemplar dieses Nachweises muss der Jäger für eine bestimmte Zeit aufheben, damit die Rückverfolgbarkeit des abgegebenen Wildbrets jederzeit möglich ist. Das Formular für den Nachweis der Rückverfolgbarkeit ist hier hinterlegt.
Diese Regelungen gelten nicht bei der direkten Abgabe an Endverbraucher, sondern nur bei Abgabe an Händler, Metzgereien oder Gastwirte!

Für alle Hauptmitglieder des Jagdschutz- und Jägervereins Landsberg e.V. besteht seit 1. Juli 2012 ein eigene Rechtsschutzversicherung. Einzelheiten dazu finden Sie hier.

Fuchsräude. Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München hat ein Meldekataster zur Fuchsräude eingerichtet. Alle Jäger werden gebeten, Beobachtungen zum Vorkommen räudiger Füchse dort zu melden:
TU München,
Lehrstuhl für Tierökologie
Arbeitsgruppe Wildbiologie
Christof Janko
Am Hochanger 13
85354 Weihenstephan
Telefon 1074/9564887
08161/714607
janko@wzw.tum.de
Den entsprechenden Fragebogen zum Ausfüllen können Sie hier downloaden, weitere Informationen zur Krankheit gibt es hier, zum Meldekataster hier und auf der Website der TU München
Erlegte Füchse und auch überfahrenes Wild kann in Hofstetten in dafür vorgesehenen Papiertüten abgegeben werden.